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Hausordnung des Heinrich-Mann-Gymnasiums Erfurt
Staatliches Gymnasium "Zur Himmelspforte"


 

Hausordnung

Damit Lehrer und Schüler in unserer Schule gemeinsam und erfolgreich miteinander arbeiten können, sind gegenseitige Achtung, Rücksichtnahme, Vertrauen und die Beachtung der gesetzlichen Vorschriften notwendig. Grundlagen dazu bilden das Schulgesetz und die Schulordnung. Für uns alle ergeben sich daraus Verpflichtungen, die wir unseren Aufgaben entsprechend erfüllen werden. In der Hausordnung sind die wesentlichen Regeln des schulischen Zusammenlebens festgehalten.

(1) Grundregeln

1. Höflichkeit und Rücksichtnahme
Es gelten die allgemein üblichen Formen der Höflichkeit auch an unserer Schule.

2. Gefährdung
Jede Gefährdung von anderen muss vermieden werden. Insbesondere gehört dazu das Werfen mit Gegenständen. Auch unfallträchtige Spiele sind zu unterlassen. Auf Treppen, an Türen und anderen Engstellen ist besondere Rücksicht geboten.
Das Rauchen und der Genuss von alkoholischen Getränken, sowie jeglicher Umgang mit Drogen sind grundsätzlich im gesamten Schulgelände untersagt.

Jeder ist angehalten, Gewalttaten oder deren Androhung sowie die Kenntnis darüber einem Lehrer oder einer anderen Person seines Vertrauens zu melden.

3. Sachbeschädigung
Das Schulgebäude, die Außenanlagen (Schulhof und der Vorplatz der Schule), sowie alle Einrichtungen der Schule und das Eigentum anderer sind in jeder Weise zu schonen. Dazu gehören auch die Schulsachen von Mitschülern und die über die Schule ausgeliehenen Materialien. Fundsachen sind beim Hausmeister abzugeben und können dort von ihren Eigentümern abgeholt werden. Für mutwillig oder fahrlässig verursachte Sachbeschädigungen haften die Beteiligten.

Jeder ist verpflichtet, Vandalismus gegen Einrichtungen der Schule einem Lehrer zu melden.

4. Auftreten in der Öffentlichkeit
Das Auftreten in der Öffentlichkeit bestimmt den Ruf unserer Schule entscheidend mit. Schüler und Lehrer tragen dazu bei ein positives Bild unserer Schule zu vermitteln.

(2) Unterrichtsfremde Gegenstände

1. Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände sind Mobiltelefone und sonstige digitale Speichermedien, die nicht zu Unterrichtszwecken verwendet werden, auszuschalten. Der unterrichtende Lehrer oder die Aufsicht kann Ausnahmen gestatten. Bei Zuwiderhandlungen wird ein Mobiltelefon oder ähnliches vorübergehend (gegen Quittierung, oder vor Zeugen) einbehalten, ohne dass die Schule dafür haftet.

2. Bei schriftlichen Leistungserhebungen gilt ein eingeschaltetes Handy (bei der Abiturprüfung auch ein ausgeschaltetes) als Betrugsversuch.

3. Gefährliche Gegenstände (z.B. Hieb- und Stichwaffen, Messer mit stehender Klinge) gehören nicht in die Hände von Kindern bzw. Jugendlichen und damit nicht in die Schule.

4. Nichtautorisierte Bild- und Tonaufnahmen sind generell untersagt. Über Ausnahmen entscheidet die Schulleitung.

(3) Erkrankungen, Beurlaubungen

1. Erkrankungen
Ist ein Schüler erkrankt und daher verhindert am Unterricht teilzunehmen, ist die Schule bis spätestens 7:45 Uhr zu informieren. Die schriftliche Mitteilung über die Erkrankung und die voraussichtliche Dauer erfolgt dann innerhalb von drei Schultagen. In den Kursen ist auf die besondere Regelung für Kursarbeiten und nachweispflichtige Leistungskontrollen zu achten.
Schüler, die die Volljährigkeit erreicht haben, müssen auf Verlangen des Stammkursleiters eine ärztliche Bescheinigung für die Fehlzeiten vorweisen.
In den Klassenstufen 11 und 12 führen die Schüler eigenverantwortlich einen Entschuldigungsbogen. Die dort vorgenommenen Eintragungen erfolgen regelmäßig und wahrheitsgetreu. Der Stammkursleiter unterzeichnet die auf dem Entschuldigungsbogen aufgeführten Fehlstunden, wenn er die Entschuldigung akzeptiert! Nach dem Fehlen legt der Oberstufenschüler seinen abgezeichneten Bogen den jeweiligen Fachlehrern vor. In Abständen kontrollieren die Stammkursleiter diese Bögen. Bei Unregelmäßigkeiten werden die Sorgeberechtigten informiert, disziplinarische Schritte bleiben der Schule vorbehalten.
Verspätete Entschuldigungen (länger als eine Woche nach Wiedererscheinen) werden nicht akzeptiert.

2. Beurlaubungen
Schüler können in dringenden Ausnahmefällen auf rechtzeitigen schriftlichen Antrag der Sorgeberechtigten beurlaubt werden:

(1)Beurlaubung bis zu drei Unterrichtstagen durch den Klassenlehrer /Stammkurslehrer
(2)Beurlaubungen bis zu 15 Unterrichtstagen, sowie unmittelbar vor und nach den Ferien durch den Schulleiter.

(4) Alarm

Im Alarmfall folgen alle Schüler den Anweisungen der jeweils unterrichtenden Lehrkräfte. Schüler, die sich im Moment der Alarmierung nicht in ihrer Klasse aufhalten, verlassen selbstständig das Haus und begeben sich umgehend auf den Sammelplatz. Durch regelmäßige Belehrungen sowie einem Probealarm im Jahr, wissen alle, wie sie sich im Ernstfall zu verhalten haben.

(5) Schulalltag

1. Unterrichtsbeginn
Die Aufsicht beginnt um 7:25Uhr ihren Dienst. Alle Schüler betreten das Schulgebäude ab 7:30Uhr über die Hofeingänge. Ab7:35Uhr öffnen die Lehrer die Unterrichtsräume und beginnen damit ihre Aufsicht.
Schüler, deren Unterricht später beginnt, halten sich bis zum Pausenklingeln auf dem Schulhof auf und begeben sich anschließend direkt in ihre Unterrichtsräume. Fahrräder werden im Schulgelände in den dafür vorgesehenen Fahrradständern abgestellt. Für Schäden bzw. bei Verlust wird keine Haftung übernommen.

2. Anwesenheitspflicht
Regelmäßiges und pünktliches Erscheinen zum Unterricht sowie zu allen schulischen Veranstaltungen ist selbstverständlich. Vor dem Stundenklingeln hält sich jeder Schüler an seinem Platz auf.

3. Raumwechsel
Notwendige Raumwechsel erfolgen mit Rücksicht auf einen störungsfreien Pausenbetrieb rasch und ruhig.
Nach dem Wechsel bereiten sich alle Schüler auf die kommende Unterrichtsstunde vor.

Sollte bis spätestens fünf Minuten nach Beginn einer Unterrichtsstunde der Fachlehrer nicht erscheinen, informiert der Klassensprecher die Sekretärin. Die Klasse wartet ruhig auf den Vertretungslehrer.

4. Schließfächer
Das Aufsuchen der Schließfächer erfolgt zügig und direkt nach dem Pausenklingeln bzw. nach einem Raumwechsel und beeinträchtigt nicht den Unterrichtsbeginn.

5. Die Mensa
Zu allen Zeiten, in denen sich Schüler in der Mensa aufhalten, sorgt jeder für Ordnung und Sauberkeit. In den großen Pausen werden die ausgewiesenen Essenszeiten eingehalten. Nach dem Essen geht jeder Schüler direkt auf den Pausenhof. Die Aufsicht achtet auf einen ruhigen und geordneten Ablauf der Esseneinnahme in der Mensa.

6. Pausen
In den großen Pausen (nach der 2., 4. und 6. Unterrichtsstunde) begeben sich alle Schüler auf den Schulhof. Sie erholen sich an der frischen Luft und gehen ihrem natürlichen Bewegungsdrang nach.
Bevor die Schüler sich auf den Schulhof begeben, werden die Schultaschen vor dem Unterrichtsraum abgestellt, in dem die folgende Stunde stattfindet. Ordnungsschüler, 6 Schüler der 10. bzw. der 11. Klassenstufe (je 2 Schüler pro Etage) unterstützen die Aufsicht aktiv. Sie achten darauf, dass alle Schüler ruhig aber zügig die Etagen verlassen.
Lässt das Wetter einen Aufenthalt auf dem Schulhof nicht zu, wird abgeklingelt. Die Schüler wechseln in die Räume der folgenden Unterrichtsstunde. Die Fachlehrer übernehmen die Aufsicht. Nach der 4. und 6. Unterrichtsstunde erfolgt die Essenausgabe in der Mensa nach festem Plan, der einzuhalten ist.

7. Ordnungsdienste
Für die Ordnung und Sauberkeit in allen Klassen- oder Fachräumen ist die sich dort aufhaltende Klasse (bzw. der Kurs) verantwortlich. Es wird wöchentlich ein Ordnungsdienst (zwei Schüler) eingerichtet (Eintrag ins Klassenbuch). Der Ordnungsdienst reinigt nach jeder Unterrichtsstunde die Tafel (achtet auf einen sauberen Schwamm und frisches Wasser) und überprüft nach Unterrichtsschluss den Zustand des Raumes (saubere Tafel, leere Wassereimer, geschlossene Fenster). In Fachräumen wie z.B. Informatik gelten besondere Verhaltensregeln, über die zu Schuljahresbeginn belehrt wird.

8. Unterrichtsende
Nach Unterrichtsschluss hinterlässt jeder Schüler seinen Platz sauber und stellt seinen Stuhl zur Reinigung des Raumes auf den Tisch. Anschließend verlässt er umgehend das Schulgelände und begibt sich auf den Heimweg.

9. Allgemeine Hinweise
(1) Für die Abgabe von Materialien im Lehrerzimmer nutzen Schüler die Zeit vor der 1. Stunde bzw. nach der 6. Stunde.

(2) Schüler, die die Volljährigkeit erreicht haben, können sich in unterrichtsfreien Zeiten auf dem Vorplatz der Schule aufhalten. Für Ruhe und Sauberkeit in diesem Bereich wird eigenverantwortlich gesorgt. Auch hier herrscht Rauchverbot.

(3) Der Fahrstuhl in einer Schule gibt Schülern mit körperlichen Beeinträchtigungen die Möglichkeit, am Schulbetrieb teilzunehmen. Alle anderen Schüler benutzen die Treppen.

(4) Abweichungen vom Stundenplan sind aus dem ausgehängten Vertretungsplan und unter www.hmg-erfurt.de ersichtlich.
Jeder Schüler informiert sich rechtzeitig über die Stundenplanung des kommenden Tages.

 

 

Anhang:

 

Pausenzeiten

Erfurt, 01.09.2013

Ch. Berke

Schulleiterin

 

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